Uninspiriertes Stümperstück

Der Kriminalroman „Cut“ von Amanda Kyle Williams

Cut

(Bildrechte: © Rainer Sturm / pixelio.de)

Eine junge Profilerin auf der Jagd nach einem sadistischen Serienkiller gerät zusehends selbst in das Visier des sadistischen Serienkillers: der sadistische Serienkiller schreibt der jungen Profilerin bedrohliche Mails. Nebenbei entwickeln sich zwischen der jungen Profilerin und dem leitenden Ermittler der örtlichen Polizei amouröse Gefühle. Dann verdichtet sich der Verdacht, dass der sadistische Serienkiller aus dem persönlichen Umfeld der jungen Profilerin kommt. Und schließlich gerät die junge Profilerin auch noch in die Fänge des sadistischen Serienkillers. So weit, so gähn.

Genauso uninspiriert wie der Serienkiller in diesem Slasher-Krimi ist das Schreiben der Autorin Amanda Kyle Williams (diesen Namen bitte gleich wieder vergessen!) Die Autorin hat weder Ahnung von Figurenentwicklung noch von Dramaturgie, und von Sprachkunst schon mal gar nicht. Was den renomierten Rowohlt-Verlag geritten hat, dieses Stümperstück zwischen zwei Pappdeckel zu packen und als Buch zu verkaufen, das will man gar nicht wissen. Normalerweise soll man keine Bücher wegwerfen – mit diesem kann man aber eine Ausnahme machen.

Amanda Kyle Williams: Cut (Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2011, 19,95 € + Rowohlt Taschenbuch, Reinbek bei Hamburg 2013, 9,99 €)

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