Moment mal, Sahra Wagenknecht!

Moment mal, Sahra Wagenknecht, jetzt haben also auch Sie diese hässliche gelbe Weste aus dem Kofferraum Ihres Autos hervorgekramt und posieren mit diesem Kleidungsstück vor dem Bundeskanzleramt. Sie möchten gerne an die sozialen Proteste in Frankreich andocken – an die Gelbwesten-Bewegung, bei der aufgebrachte Autofahrer, abstiegsgeängstigte Mittelschichtler, linksradikale Krawallisten und rechtsradikale Schläger gemeinsam ihren Protest gegen die Politik der Macron-Regierung auf die Straße tragen. Weiterlesen

Der Grüne Fürst von Tübingen zürnt und wütet

Der Grüne Fürst von Tübingen

(Photo: Bündnis 90/Die Grünen Baden-Württemberg – Lizenz: CC BY 2.0 – Originalphoto beschnitten)

„Ach nee, der auch noch“, sprach der unbotmäßige Untertan in einer nächtlichen Altstadtgasse zu Tübingen in Hörweite des Grünen Fürsten und erzürnte diesen damit so, dass der Fürst die Fassung verlor und sich anschickte, den Unbotmäßigen stante pede zu strafen. Der Unbotmäßige jedoch vermochte zu fliehen und entging damit der Strafung, was den Grünen Fürsten noch mehr erzürnte und ihn wüten ließ in der Altstadt zu Tübingen. Am Ende aber war nur noch ein Wehklagen im Grünen Fürsten.

Wenn man es lässt

Der Film „Styx“ von Wolfgang Fischer

Die Schauspielerin Susanne Wolff bei der NRW-Premiere des Films am 10.09.2018 in Essen

Die Schauspielerin Susanne Wolff bei der NRW-Premiere des Films am 10.09.2018 in Essen. (Photo: Roger Weil – Lizenz: CC BY-SA 4.0)

Rike (gespielt von Susanne Wolff) ist Notärztin. Ihr Job ist es, Menschenleben zu retten. Von ihrer Arbeit nimmt sich Rike eine Auszeit, sie startet eine Solo-Segeltour durch den Atlantik. Das ist der Ausgangspunkt des Films „Styx“, der sich erzählerisch ganz auf seine Protagonistin Rike konzentriert. Weiterlesen

Schreien, Saufen, Ficken und Ballern

Der Film „Wintermärchen“ von Jan Bonny

Publikumsgespräch bei der Premiere des Films auf dem Locarno Festival am 10.08.2018

Publikumsgespräch bei der Premiere des Films auf dem Locarno Festival am 10.08.2018. V.l.n.r.: Regisseur Jan Bonny, Schauspielerin Ricarda Seifried, Schauspieler Thomas Schubert, Schauspieler Jean-Luc Bubert, Produzentin Bettina Brokemper. (Photo: Roger Weil – Lizenz: CC BY-SA 4.0)

Becky, Tommi und Maik sind drei junge Menschen, die Geschlechts­verkehr miteinander haben, jeder und jede mit jedem, auch mal zu dritt. Öfters feiern sie auch mal miteinander und trinken dabei zu viel. Becky, Tommi und Maik sprechen kaum miteinander, sondern verständigen sich fast nur durch Anschreien. Ihr Leben empfinden die Drei als öde und so ziehen sie manchmal los und erschießen Ausländer. Weiterlesen

Xavier Naidoo

Darf man Adolf Hitler als Antisemiten bezeichnen? Schwierige Frage. Zwar hat Hitler in seinen Schriften antisemitische Ressentiments verbreitet und auch antisemitisch motivierte Straftaten begangen. Aber er hatte in seinen Wiener Jahren auch jüdische Freunde. Dafür, dass Adolf Hitler in seiner ganzen Person Antisemit war, gibt es keine ausreichenden Belege. Zudem gilt für den Postkartenmaler Hitler der Schutz der Kunstfreiheit.

Siehe auch:
Ein Volk, ein Reich, ein Liebesprediger

Horst-Nero

Nero-Büste

(Photo: Bibi Saint-Pol – Lizenz: gemeinfrei)

Zum 69. Geburtstag von Horst-Nero wurden 69 Flüchtlinge nach Afghanistan abgeschoben. Zum 70. Geburtstag werden dann 70 Sozialdemokraten interniert, ein Jahr später werden 71 Schlepper geköpft. Und zum 72. – müssen dann die bayerischen Jungfrauen ihr Opfer bringen.

Christian Lindner und die Angst in der Bäckerschlange

Ich war heute Morgen beim Bäcker. Den Typen in der Warteschlange vor mir habe ich nicht angesehen, ob es anständige Menschen oder FDP-Fuzzis waren. Das war gut so.

Bäckertheke

(Photo: pxhere – Lizenz: gemeinfrei)

Hey, Christian Lindner, keine Angst vor den bösen Ausländern in der Bäckerschlange! Weiterlesen

Moment mal, Stephan Kaußen!

Moment mal, Stephan Kaußen, Hochschullehrer für Journalistik und Fußballreporter, was war denn mit Ihnen am letzten Spieltag der Fußballbundesliga los? Angesichts von randalierenden Fußballfans, die im Hamburger Stadion Feuerwerkskörper aufs Spielfeld warfen, haben Sie in Ihrer Live-Reportage auf WDR 2 diese Hooligans als „sogenannte Menschen“ bezeichnet. „Für mich sind das keine Menschen. Abschaum!“, riefen Sie erregt aus. Weiterlesen

Der Horst gehört nicht zu Deutschland

Der Horst

(Photo: JaTransFr – Lizenz: CC BY-SA 4.0 – Originalphoto coloriert)

Deutschland ist ein modernes und weltoffenes Land. In seiner Verfassung sind die Grundrechte der Menschen festgelegt. So auch, dass jeder Mensch glauben darf, was er will, und wegen seines Glaubens nicht benachteiligt werden darf. Der Horst sieht das nicht ein. Er hängt einem bestimmten Glauben an und einen anderen Glauben will er nicht. Immer wieder hetzt er gegen den anderen Glauben. Das passt gar nicht zu unserer freiheitlichen demokratischen Gesellschaft. Der Horst gehört nicht zu Deutschland. Er muss unser Land verlassen, er kann hier nicht bleiben. Wir müssen ihn konsequent abschieben.