Immer fair zu Nazis bleiben

Neulich bei Plasberg: „Sie hatten das Schlusswort, Herr Goebbels. Ich hoffe, Sie haben unsere Sendung nicht als Tribunal gegen sich empfunden, sondern als unterhaltsame Befragung zum Thema ‚Wie gefährlich ist rechter Hass?‘. Das war ‚Hart aber zäh‘. Wir hören uns wieder am 30. Januar.“

Surfing Magazines

Robert Forster & Band auf Inferno-Tour in Münster

Robert Forster am 14.12.2017 in Essen

Robert Forster am 03.05.2019 im Gleis 22 in Münster
(Photo: Roger Weil – Lizenz: CC BY-SA 4.0)

Der Veranstaltungsort, das Gleis 22 in Münster, ist klein, proppenvoll, hat eine niedrige Decke und als Folge davon gibt es kaum Luft zum Atmen. Es ist schön, dass Robert Forster mal wieder auf Tour ist, und das erste Mal seit zehn Jahren auch mal wieder mit Band, aber er hat größere Säle verdient – Säle, in die er sich nicht auf dem Weg zur Bühne von hinten nach vorne mühsam mit Taschenlampe durchs Publikum quetschen muss. Die Veranstalter einer Robert-Forster-Tour sollten sich mal etwas mehr trauen. Weiterlesen

Ein sinnvoller Personaltausch

Horst Lichter und Reinhard Grindel

Links: Horst Lichter (Photo: Superbass – Lizenz: CC BY-SA 4.0 – Originalphoto beschnitten)
Rechts: Reinhard Grindel (Photo: Steffen Prößdorf – Lizenz: CC BY-SA 4.0 – Originalphoto beschnitten)

Reinhard Grindel ist als DFB-Präsident zurückgetreten. Arbeitslos wird er jetzt aber nicht. Er hat nämlich ein Rückkehrrecht zu seinem früheren Arbeitgeber, dem ZDF. Dort soll er demnächst die Moderation von „Bares für Rares“ übernehmen. Weiterlesen

Die Verfolgung der Mettesser

'Polizei hebt Mett-Labor aus' (Schlagzeile aus der B.Z.)

Bildzitat aus der B.Z. vom 6. März 2016, Seite 1

„Berliner Polizei hebt Mett-Labor aus“, schlagzeilt die B.Z. Das ist die Dystopie von Annegret Kramp-Karrenbauer. Linksgrüne Gutmenschen herrschen über das Land und haben Fleisch verboten. Der Mettbesitz wird von den Staatsorganen hart verfolgt. In wenigen geheimen Mettküchen leisten Freiheitskämpfer mutig Widerstand.

Kuscheln mit Alice

Henryk M. Broder hat im Bundestag die AfD besucht und sich dabei von Alice Weidel umarmen lassen. Früher dachte ich immer, wenn Henryk M. Broder gegen „linken Antisemitismus“ polemisiert, ihn stört das Antisemitische bei so manchem Linken. Heute muss ich annehmen, Broder stört das Linke bei so manchem Antisemiten. Rechter Antisemitismus scheint für ihn kuschelig zu sein.

Aufbruch deutscher Patrioten

André Poggenburg

André Poggenburg (Photo: rufusmovie – Lizenz: CC BY 3.0 – Photo beschnitten)

Dem ehemaligen sachsen-anhaltinischen AfD-Vorsitzenden André Poggenburg ist die AfD nicht mehr rechts genug, er verlässt die Partei und gründet eine neue, den „Aufbruch deutscher Patrioten“. Weiterlesen

Moment mal, Sahra Wagenknecht!

Moment mal, Sahra Wagenknecht, jetzt haben also auch Sie diese hässliche gelbe Weste aus dem Kofferraum Ihres Autos hervorgekramt und posieren mit diesem Kleidungsstück vor dem Bundeskanzleramt. Sie möchten gerne an die sozialen Proteste in Frankreich andocken – an die Gelbwesten-Bewegung, bei der aufgebrachte Autofahrer, abstiegsgeängstigte Mittelschichtler, linksradikale Krawallisten und rechtsradikale Schläger gemeinsam ihren Protest gegen die Politik der Macron-Regierung auf die Straße tragen. Weiterlesen

Der Grüne Fürst von Tübingen zürnt und wütet

Der Grüne Fürst von Tübingen

(Photo: Bündnis 90/Die Grünen Baden-Württemberg – Lizenz: CC BY 2.0 – Originalphoto beschnitten)

„Ach nee, der auch noch“, sprach der unbotmäßige Untertan in einer nächtlichen Altstadtgasse zu Tübingen in Hörweite des Grünen Fürsten und erzürnte diesen damit so, dass der Fürst die Fassung verlor und sich anschickte, den Unbotmäßigen stante pede zu strafen. Der Unbotmäßige jedoch vermochte zu fliehen und entging damit der Strafung, was den Grünen Fürsten noch mehr erzürnte und ihn wüten ließ in der Altstadt zu Tübingen. Am Ende aber war nur noch ein Wehklagen im Grünen Fürsten.

Wenn man es lässt

Der Film „Styx“ von Wolfgang Fischer

Die Schauspielerin Susanne Wolff bei der NRW-Premiere des Films am 10.09.2018 in Essen

Die Schauspielerin Susanne Wolff bei der NRW-Premiere des Films am 10.09.2018 in Essen. (Photo: Roger Weil – Lizenz: CC BY-SA 4.0)

Rike (gespielt von Susanne Wolff) ist Notärztin. Ihr Job ist es, Menschenleben zu retten. Von ihrer Arbeit nimmt sich Rike eine Auszeit, sie startet eine Solo-Segeltour durch den Atlantik. Das ist der Ausgangspunkt des Films „Styx“, der sich erzählerisch ganz auf seine Protagonistin Rike konzentriert. Weiterlesen