TV-Tipp: Dittsche – Das wirklich wahre Leben

WDR, sonntags 22:30 / Wiederholung: NDR, donnerstags 23:30

Dittsche ist arbeitslos und trinkt gerne Bier. Er holt sich die Vorräte an seinem Lieblingsgetränk regelmäßig in einem nahe gelegenen Imbiss, mit Bademantel, Jogginghose und Schlappen bekleidet. Noch am Imbisstresen wird eine Bierflasche geköpft und Dittsche legt los und philosophiert über die Welt.  Er tut dies in einem Ton der Rechthaberei auf der Basis seines BILD-Zeitungs-Wissens. Ditsches Lieblingsfloskel ist „Das sach ich dir“. Die Ausführungen von Dittsche sind manchmal witzig, meistens jedoch nervig. Ertragen muss sie der Imbisswirt Ingo, dessen Einwürfe zu Dittsches Erzählungen von diesem jedoch selten beachtet werden.

„Dittsche – Das wirklich wahre Leben“ wird im Real Life Soap-Format mit Überwachungskameras in einem wirklichen Imbiss in Hamburg gedreht und meistens auch live ausgestrahlt. Ein Drehbuch gibt es nicht. „Dittsche – Das wirklich wahre Leben“ verlässt sich auf die Improvisationskunst der beteiligten Schauspieler; vor allem auf die von Olli Dittrich, der sich den Dittsche ausgedacht hat und ihn kongenial verkörpert.

Olli Dittrich ist ein Schauspieler, der es schafft bei seinen Figuren mit Komik deren Tragik herauszuarbeiten. Der „Dittsche“ ist seine Paraderolle. Und Jon Flemming Olsen als Imbisswirt Ingo sowie Franz Jarnach als schweigsamer Stammgast „Schildkröte“ sind auch nicht schlecht.


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