Moment mal, Gerhard Schröder!

Moment mal, Gerhard Schröder, wir denken, dass sich Ihre Familie in den Händen von Geiselgangstern befindet, und möchten Ihnen unsere Anteilnahme ausdrücken.

Die Russenmafia hat Ihre kleine Frau und Ihre unschuldigen Kinder entführt und hat Sie dazu gezwungen, als Aufsichtsratchef in ein Unternehmen des russischen Staatskonzerns Gazprom einzutreten. Man hat mit dem Leben Ihrer Angehörigen erpresst, dass Sie, Gerhard Schröder, jetzt ausgerechnet in einer Firma mittun, die Sie in Ihrer vorherigen Stellung als Bundeskanzler erst geschäftlich auf den Weg gebracht haben. Es muss so abgelaufen sein.

Wenn es nämlich nicht so wäre, und Sie sich etwa freiwillig dem Diktatorenunterstützungskonzern angeschlossen hätten und dafür sogar noch einen Lohn von mehreren Millionen Euro im Jahr kassieren würden, so wie es einige Zeitungen schreiben, dann, Gerhard Schröder, wären Sie ja noch ein größerer Lump als Martin Bangemann und Manfred Kanther zusammen, und das wollen wir nicht glauben.


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